Probleme nach Revision

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Lily79  fragt am 29.09.2019
Guten Abend,

Ich habe an zwei seitlichen Backenzähnen eine Revision machen lassen. Die Erste ist vollständig beendet, die Zweite noch nicht gefüllt. Alles mit Mikroskop, Kofferdamm usw.
Bei besagtem zweiten Zahn (entzündete Wurzelspitze) ist bei der Revision einmal ein Schmerz entstanden, als gespült wurde (nicht beim Wasserstoffperoxid). Dichter Kunststoffverschluss mit desinf. Einlage.
1. Tag Schmerzen mit Ibu OK. 3. Tag keine Schmerzen mehr aber Wangen- Schwellung, kein Aufbisschmerz, kein Klopfschmerz, nichts am Zahnfleisch erkennbar (natürlich beim ZA kontrollieren lassen- er sagt chronische Entzündung durch die Revision auf aktiv gesetzt). AB vertrage ich SEHR schlecht, Allergie gegen Penicillin. Daher ohne versucht. Mit Wobenzym und kühlen Schwellung nach 2 Tagen weg.
Wieder ZA Kontrolle. Um nicht sofort wieder zu reizen, Füllung erst für nach meinem Urlaub angesetzt, 3 der 6 Wochen sind rum. Die ersten 2 Wo noch beschwerdefrei, kurz vorm Urlaub ab-zu "ein Gefühl", kein Schmerz/Schwellung/Rötung/Fistel usw. Am Flug hier her kurz was gespürt (Druck?), Intervall des "Gefühls" nimmt zu. Einzige empfindliche Stelle: Übergang Zahnfleisch-Kiefer-Oberlippenansatz. Dort Druck beim drauf drücken. Kein Schmerz nur "komisch".
Bin ab Mittwoch zurück, Freitag fahre ich direkt zum ZA. Ist dies nun das besagte abheilen der wahrscheinlich seit Jahren chronischen Entzündung an der Spitze? Oder "geht mir etwas im Kiefer hoch?" Kann er dies mit regelmäßigen Spülungen und Einlagen (AB Einlagen?) angehen damit ich vlt ums orale AB herum komme? Mit Guttapercha schliessen wird er ja erst wenn's komplett ruhig ist? Wobenzym und Oreganoöl-Kapseln und gelegentlich Ibu nehme ich weiterhin.

Vielen Dank für's lesen!
 
mesiodens  sagt am 03.10.2019
Die Gründe für nach einer Wurzelkanalbehandlung erneut auftretende Schmerzen sind nicht genau geklärt, verantwortlich sein könnten z. B. übrigbleibende Bakterien im Kanalsystem. Die Wurzelkanäle sollten erneut gespült und mit einer neuen medikamentösen Einlage versehen werden. Die definitive Wurzelfüllung darf erst bei Beschwerdefreiheit erfolgen.

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