Der sichere Ratgeber für perfekte Zähne

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Damit die Zähne ein ganzes Leben lang Freude machen

Es ist keine Frage, unsere Zähne „halten“ viel länger, als noch vor einigen Jahrzehnten. Statistiken zeigen, dass im Jahr 2009 nur sechs Prozent der Erwachsenen fehlende Zähne oder keine Zähne mehr hatten, im Jahr 1968 waren es 37 Prozent. Doch nach dem Adult Dental Health Survey, haben nur zehn Prozent der Erwachsenen eine ausgezeichnete Mundgesundheit, 83 Prozent haben Zahnfleischerkrankungen.

Der sichere ratgeber für perfekte Zähne
Der sichere ratgeber für perfekte Zähne
Die Zahnärztin Dr. Susan Tanner sagte: "Mit der richtigen Beratung, Routine und Technik sind Menschen mittlerweile in der Lage, gesunde Zähne ein Leben lang zu erhalten." Weitere Zahnärzte haben sogar mitgeteilt, dass einige Patienten nicht mal mehr eine Füllung haben. Aber wie bleiben Zähne ewig schön?

Die richtigen Werkzeuge für gesunde Zähne

"Fluorid ist die wichtigste Komponente in Zahnpasta bei der Prävention von Karies", sagt Dr. Will Carter, kosmetischer Zahnmediziner der Queensway Dental Clinic in Teesside.
Weißmachende Zahncremes tragen dazu bei, dass Zähne anfälliger für Verfärbungen werden und da nicht mehr als 0,1 Prozent Bleichmittel hinzugefügt werden darf, sorgen sie, wenn überhaupt, nur für eine sehr geringe Aufhellung. "Nach dem Zähneputzen", sagt Harley Street Zahnarzt Dr. Dana York, "ist es sinnvoll, eine Propolis-Flüssigkeit entlang dem Zahnfleisch aufzutragen."

Propolis wird von Bienen aus Knospen und Rinden gewonnen, was dazu beträgt, den Bienenstock zu desinfizieren, es hält den Zerfall des Stockes in Schach. "Bis zu einem gewissen Ausmaß ist die Zunge selbstreinigend", sagt Dr. Asif Chatoo, Kieferorthopäde an der London Lingual Orthodontic Clinic. „Allerdings speichern die tiefen Rillen Bakterien, welche die Zähne beschädigen können. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Zunge mit einem Spachtel zu reinigen."

Fazit: Propolis-Flüssigkeit auf dem Zahnfleisch hilft, Karies abzuwehren und ein Zungenreiniger hilft Bakterien zu entfernen.

Welches Mundwasser?

"Verwenden Sie keine Mundspülungen, die Alkohol enthalten, da diese mit einem erhöhten Risiko von Krebs in der Mundhöhle in Verbindung gebracht werden", sagt Dr. Mark Hughes, Zahnarzt im Harley Street Dental Studio.

"Mundwasser mit Chlorhexidin kann Zähne verfärben", so Hughes. "Es ist ein Antiseptikum in Corsodyl gefunden worden, was nur nach Rücksprache mit dem Zahnarzt verwendet werden sollte."

Kaugummis ohne Zucker kauen!

Einige Zahnpasten und Kaugummis enthalten Xylit, einen zuckerfreien Süßstoff. Kaugummi kauen kann dazu beitragen, die Bindung der Bakterien an die Zähne zu reduzieren.

Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke verursachen Karies, aber auch in Tomaten-Ketchup und vielen anderen Lebensmitteln befindet sich Zucker. Wein ist sauer und auch diese Säure schadet dem Zahnschmelz. Der Schlüssel ist nicht die Menge des Zuckers, den wir essen, sondern wie oft wir diesen zu uns nehmen. Es dauert eine Stunde, den pH-Wert im Mund nach dem Essen wieder zu regulieren.

Zähneputzen vor dem Frühstück nicht nötig!

Da sich vor dem Frühstück noch keine Bakterien im Mund befinden, müssen die Zähne zu diesem Zeitpunkt auch nicht geputzt werden.

Elektrische Zahnbürsten

"Ich würde gerne etwas anderes sagen, aber eine elektrische Zahnbürste ist eine gute Investition", sagt Dr. Mark Hughes. Gute elektrische Zahnbürsten entfernen deutlich mehr Plaque, als manuelle Bürsten. Teure Schallzahnbürsten, sind noch besser. Sie erreichen mehr als 30.000 Schwingungen pro Minute, normale elektrische Zahnbürsten haben zwischen 2.500 und 7.500 Schwingungen pro Minute.

Seien Sie sanft!

"Niemals mit harten Bürsten die Zähne reinigen. Plaque ist ganz weich und kann mit sanften Bewegungen gelöst werden", sagt Dr. Okoye. "Entscheiden Sie sich für eine mittlere Festigkeit mit einem abgerundeten Kopf", sagt Dr. Nigel Carter, Chief Executive der British Dental Health Foundation.

Auf die richtige Technik kommt es an!

Studien deuten darauf hin, dass 80 Prozent der Erwachsenen ihre Zähne nicht richtig putzen – eine schlechte Technik kann das Zahnfleisch sogar langfristig schädigen. Verwendet werden sollte eine erbsengroße Menge Zahnpasta. Zuerst die Rückseite der oberen Zähne reinigen. Der Bürstenkopf sollte in einem Winkel von 45 Grad gehalten werden und dann mit sanften, kreisenden Bewegungen reinigen - hin und her. Auch das Zahnfleisch sollte sanft gebürstet werden. Die gleiche Technik muss bei den unteren Zähnen und auf der Innenseite angewendet werden. Danach nicht ausspülen – die restliche Zahnpasta auf der Zahnoberfläche macht diese widerstandsfähiger.

Verwenden Sie eine Stoppuhr, wenn Sie Ihre Zähne putzen. Zweimal pro Tag für zwei Minuten sollten die Zähne geputzt werden, aber ein Viertel der Erwachsenen putzen sich nur einmal oder gar nicht die Zähne. "Studien zeigen, die meisten Menschen putzen nur 45 Sekunden", sagt Dr. Hughes. Doch zwei Minuten Zähneputzen entfernt 25 Prozent mehr an Plaque.

Zahnfleischbluten kann auch ein gutes Zeichen sein!

Blutet das Zahnfleisch beim Putzen, so bedeutet dass, das die Bereiche erreicht wurden, an denen sich Plaque angehäuft hat. Nach ein paar Tagen wird Plaque entfernt und das Bluten hört auf. Wenn dies nicht der Fall, sollte allerdings ein Zahnarzt aufgesucht werden, um zu schauen, ob ein tieferliegendes Problem besteht.

Zahnseide ist hervorragend geeignet, um Schmutz zwischen den Zähnen gründlich zu entfernen. Zahnseide verhindert Mundgeruch und entfernt auch Plaque, den die Zahnbürste nicht erreichen kann.

"Schiefe Zähne führen zu mehr Verfall", sagt Dr. Chatoo. "Gerade Zähne sind leichter zu reinigen, so dass weniger Zahnfleischerkrankungen auftreten", sagt Dr. Khoury.

Lernen Sie sich zu entspannen...

"Zähneknirschen - Bruxismus - ist weit verbreitet", sagt Dr. Chatoo. "Es verursacht Risse und Absplitterungen an den Zähne und verursacht Zahnfleischschwund", sagt Dr. Okoye. Kopfschmerzen sind ein weiterer Nebeneffekt. Dr. Chatoo empfiehlt in diesem Fall eine Schiene, welche das Zähneknirschen stoppt.

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