CEREC (CEramic REConstruction)

Lesezeit: 2 Min.

Mit CEREC können Inlays, Kronen und Veneers in einer Sitzung hergestellt werden.

Was ist CEREC?

Inlays, Kronen oder Veneers in einer Sitzung? Mit CEREC ist das möglich!

CEREC ist ein Verfahren mit dem es möglich ist, ein Inlay oder eine Krone direkt während einer laufenden Behandlung herzustellen in der gleichen Sitzung in den Zahndefekt einzufügen. Also warum den Patienten warten lassen?

Das Verfahren wurde ursprünglich 1980 von Prof. W. Mörmann und Dr. M. Brandestini an der Universität Zürich entwickelt.

Der Begriff CEREC ist ein Kunstwort und wird gebildet aus dem Ausdruck CEramic REConstruction.


Das CEREC-Verfahren

Bei der Patientenbehandlung mit CEREC entfernt der Zahnarzt, meist nach Setzen einer Betäubungsspritze, zunächst die Karies an dem betroffenen. Genau auf die gleiche Art und Weise, wie es auch bei anderen Füllungen und Inlays üblich ist (mit dem Bohrer). Das Zahnloch, das dadurch entsteht, wird gesäubert und so ausgearbeitet, dass eine Auskleidung mit einem CEREC-Inlay möglich ist. Inzwischen können mit dem CEREC-Verfahren nicht nur Inlays, sondern auch Onlays, Teilkronen, Veneers (Keramikverblendungen) und Kronen für den Front- und Seitenzahnbereich hergestellt werden.

Nachdem das Zahnloch gebohrt wurde, wird unter trockenen Verhältnissen der Bereich mit einer digitalen Infrarotkamera (CEREC-Messkamera), die mit einem PC verbunden ist, aufgenommen. Aus dieser dreidimensionalen Aufnahme errechnet der Computer die exakte Passform, dadurch kann auf den üblichen Abdruck verzichtet werden. Der Zahnarzt kann zudem die spätere Zahnoberfläche mit Hilfe der dreidimensionalen Bilder genau gestalten. Dadurch, dass sich mehrer Aufnahmen überlagern lassen, kann auch die Form der Gegenzähne in die Berechnung der Kaufläche mit einfließen.

An den Computer angeschlossen ist ein Gerät, das das Inlay, die Keramikverblenschale oder die Krone anhand der übermittelten Daten aus einem kleinen Rohblock präzise herausschleift. Für eine optimale Formgebung arbeitet die Maschine mit Diamantschleifköpfen.

Die hochwertige, reine Keramik, die beim CEREC-Verfahren zur Herstellung des Zahnersatzstückes verwendet wird, ist in den mechanischen Eigenschaften und in der Farbgebung mit den natürlichen Zähnen zu vergleichen.

Keramik hat den Vorteil, dass es ähnliche Temperatureigenschaften wie Zahnschmelz hat, so dass es bei Hitze- und Kälteeinwirkungen nicht zu Verziehungen oder gar zum Abplatzen des Inlays kommt.

Das mit CEREC angefertigte Zahnersatzstück wird anschließend vom Zahnarzt mittels Adhäsiv- Klebetechnik in den Zahndefekt eingearbeitet werden.


Vorteile von CEREC

Der große Vorteil des CEREC-Verfahrens ist, dass man in einer Sitzung eine Krone, bzw. ein Inlay erhält. Der Abdruck muss nicht erst zum Labor geschickt werden. Der Patient muss nicht auf die endgültige Versorgung warten, d.h. es wird kein Provisorium angepasst.

Zudem kommt, dass Laborkosten für Modelle und Montagen wegfallen und dadurch ein CEREC-Inlay günstiger ist.

Die Lebensdauer von CEREC-Inlays ist lang und übertrifft oft noch die von Gold- und anderen Metallfüllungen.

Nachteile der CEREC-Methode

Das Zahnersatzstück, das mit dem CEREC-Verfahren hergestellt wurden, ist zwar relativ passgenau, kann aber die Präzision, die bei einem herkömmlichen Abdruck und der Herstellung im Zahntechniklabor gegeben ist, nicht ganz erreichen.


Zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

CEREC-Kronen werden durch die gesetzliche Krankenkasse ganz normal bezuschusst. CEREC-Inlays und CEREC-Veneers müssen in der Regel privat bezahlt werden.



Letzte Aktualisierung am 07.10.2009.
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Zahnarzt für CEREC (CEramic REConstruction)
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