Wurzelspitzenresektion keine Kontrollen im Anschluss?

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Jan-Hendrik  fragt am 07.05.2019
Moin
letzte Woche Dienstag wurde bei mir eine Wurzelspitzenresektion an Zahn 25 und 26 vorgenommen. Zahn 25 hat bereits vor ca. 5 Jahren eine Wurzelbehandlung bekommen und wurde mit einer Krone versorgt. Zahn 26 wurde vor wenigen Monaten wurzelbehandelt. Aufgrund der extrem schiefen Wurzel konnte diese nicht vollständig gereinigt werden. Heute wurden nach sieben Tagen die Fäden gezogen. Da auch nach mehrmaligem nachfragen weder der Chirurg noch der Zahnarzt vernünftig mit mir reden hoffe ich hier auf einige Antworten.
1.: kann der Chirurg mir schmerzmedikamente nach dem Eingriff verweigern? Er wollte mir lediglich Ibuprofen oder paracetamol verschreiben. Das erste darf ich aufgrund anderer Medikamente nicht einnehmen (beides zusammen belastet den Magen zu sehr). Und paracetamol wirkt super gegen Fieber aber gegen die Schmerzen könnte ich auch genauso gut ticktacks nehmen. Er meinte wörtlich die einzige alternative wäre Novalgin und das verschreibt er nicht. Zum Glück hatte ich noch welche zu Hause damit ich zumindest den Feiertag überbrücken könnte und habe mir dann ein Rezept von meiner Hausärztin geholt.

2.: sind pochende schmerzen an den beiden Zähnen nach sieben Tagen normal? Die Schmerzen sind gefühlt nach dem Fäden ziehen schlimmer geworden. Der Chirurg meinte das sind normale wundschreiben aber müssten die dann nicht weniger werden? Vor dem Eingriff hatte ich mit beiden Zähnen keine Probleme.

3.: Direkt nach der op wurde ein Röntgenbild erstellt. Sollte nicht beim fädenziehen noch mal kontrolliert werden? Ich war keine zwei Minuten dort und auch auf Nachfrage keine Antwort ob die Wunde jetzt gut verheilt ist oder nicht.

Bin jetzt etwas ratlos an wen ich mich da wenden soll nicht dass sich die Wunde entzündet hat.
Danke im Voraus für die Antworten und sorry für den langen Text.

Mit freundlichen Grüßen

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