2. Resektion oder Zahn ziehen?

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Tascha  fragt am 12.02.2011
Die erste Wurzelspitzenresektion war nicht erfolgreich. Entzündung ist noch vorhanden, Knochen hat sich nicht neu gebildet und unter der gekappten Wurzel besteht eine Höhle mit Entzündungsgewebe. Schlägt die zweite Resektion fehl, ist lt. Kieferchirurg ein Implantat nur mit Knochenaufbau möglich, da der Stift keinen Halt hat. Nach der ersten Behandlung wäre Implantat ohne "Schwierigkeiten" und kostengünstiger möglich. Sollte eine 2. Resektion durchgeführt werden (Chancen 20 - 30 %) oder der Zahn entfernt werden?
Portrait Dr.med.dent. Walter Quack, Zahnarztpraxis, Digitale Volumentomographie, Implantologie, Zahnarzt Volumentomographie, Bergisch Gladbach, Zahnarzt, Fachkunde DVT (Digitale Volumentomographie),
Dr.dent. Quack  sagt am 12.02.2011
Ich persönlich schätze die Chancen einer Nachresektion als eher gering ein. Meist haben die betreffenden Zähne nicht vorher eindeutig feststellbare Wurzelfrakturen/längsrisse, über die es immer wieder zu neuen Infektionen kommt. Ich würde ein Ende mit Schrecken einem Schrecken ohne Ende eindeutig vorziehen.
 
Tascha  sagt am 13.02.2011
Vielen Dank für Ihre Stellungnahme! Mein Zahnchirurg teilt die Meinung und ich tendiere ebenfalls zum Entfernen des Zahns. Ihre Antwort bestärkt mich jetzt, so dass ich beruhigter diesen entgültigen Schritt vornehmen lassen kann.
Portrait Dr. med. dent. Jochen K. Alius, Zahnärzte in der Mauthalle, Praxis für Implantologie & ästhetische Zahnmedizin, Nürnberg, Zahnarzt
Dr. dent. Alius  sagt am 14.02.2011
Ich würde mir vor der Extraktion vielleicht noch die Meinung eines Endodontologen einholen, welcher sich ja ausschließlich mit Wurzelkanalbehandlungen und Wurzelspitzenresektionen beschäftigt und diese auch unter dem Mikroskop durchführt. Diese Spezialisten haben viel bessere Erfolgsprognosen als z.B. Zahnchirurgen..

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