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Haltbarkeit des Stiftaufbaus und der Krone

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Haltbarkeit des Stiftaufbaus und der Krone
Zahnersatz

Ende 2008 wurde bei 2 Zähnen ein Stiftaufbau vorgenommen. Laut Aussage wurden die Stifte mit "Keta" befestigt. Anschließend wurde die Krone auch mit "Keta" eingesetzt. Jetzt löste sich die Krone und angeblich soll sich auch das Keta des Stiftaufbaus zersetzt haben. Deshalb würde jetzt auch kein Keta mehr verwendet.
Was ist "Keta" genau? Sind solche Probleme damit bekannt? Kann solcher Stiftaufbau "repariert" werden und auch die Krone weiter verwendet werden?
Vielen Dank für jegliche Antwort.

Haltbarkeit des Stiftaufbaus und der Krone
Zahnersatz
Portrait Dr.med.dent. Walter Quack, Zahnarztpraxis, Digitale Volumentomographie, Implantologie, Zahnarzt Volumentomographie, Bergisch Gladbach, Zahnarzt, Fachkunde DVT (Digitale Volumentomographie),

Vermutlich handelt es sich um "Ketac", einen Glasionomerzement. Der Zement hat durchaus verschiedene Vorteile, allerdings ist die Haftkraft begrenzt. Wenn sich der Aufbau gelockert hat, sonst aber keine Schäden am Zahn vorhanden sind, dann spricht nichts dagegen, ein Befestigungsmaterial mit höherer Haftkraft (z.B. diverse Kunststoffzemente) ggf. auch nach Vorbehandlung von Stift und Krone zu verwenden und die Krone und den Stift erneut zu befestigen. Zur Passung und zum Zustand des Zahnes ist natürlich hier keine Beurteilung möglich.

Haltbarkeit des Stiftaufbaus und der Krone
Zahnersatz

Hallo,
ich bedanke mich für die prompte Antwort und habe jetzt noch eine Nachfrage. War schon 2008 bekannt, dass "Ketac" nicht so haltbar ist, oder hat sich dieses erst später heraus gestellt? Ist dieser Zement denn, wenn er wirklich nicht so haltbar ist, überhaupt geeignet als Zement für eine Krone bzw. Brücke.
Vielen Dank

Haltbarkeit des Stiftaufbaus und der Krone
Zahnersatz
Portrait Dr.med.dent. Walter Quack, Zahnarztpraxis, Digitale Volumentomographie, Implantologie, Zahnarzt Volumentomographie, Bergisch Gladbach, Zahnarzt, Fachkunde DVT (Digitale Volumentomographie),

Halt Halt! Ich habe nicht von einer "zu geringen Haftkraft" oder gar einer "mangelnden Eignung" gesprochen. Die verschiedenen Zemente und Kunststoffmaterialien haben je nach klinischer Situation schon alle ihre jeweilige Berechtigung. Hier kann nicht ein Material pauschal verunglimpft werden. Ich wollte lediglich herausstellen, dass es durchaus Materialien gibt, die - bei anderen Schwierigkeiten - höhere Haftwerte erreichen können. Das Material ist übrigens nach wie vor auf dem Markt und für die Indikation vom Hersteller meines Wissens auch freigegeben

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