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Computertomographie, CT

Die Computertomographie ist ein modernes bildgebendes Verfahren.

Was ist Computertomographie?


Die Computertomographie (abgekürzt CT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das zu den radiologischen Untersuchungen gehört (Röntgenunersuchung). Sie liefert ein digitales Schnittbild eines ausgewählten Körperteils, z.B. des Kiefers. Durch die Anwendung spezieller Software können die Schnittbilder auch dreidimensional dargestellt werden. Speziell bei der Planung und beim Einsatz von Zahnimplantaten spielt die Computertomographie auch bei der Zahnmedizin eine große Rolle. Dabei unterstützt Sie die computer-navigierte Implantologie (CNI).  


Wie funktioniert die Computertomographie?

Das Computertomographie-Gerät besteht aus einer rotierenden Röntgenröhre“, in die der Mensch an der zu untersuchenden Stelle hineingebracht wird. Die Computertomographie liefert dabei nicht nur einfache Schattenbilder (wie beim Röntgen), sondern ein Schnittbild des entsprechenden Körperteils. Die einzelnen Schnitte entstehen beim CT durch das Prinzip, dass der gewünschte Körperbereich einmal rundherum durchleuchtet wird. Die Bilder werden digital im Computer dargestellt. Flächen mit hoher Dichte (Knochen und Kontrasmittel) werden weiß, Flächen mit geringer Dichte (z.B. Weichteile) werden grau oder schwarz dargestellt. Das Ergebnis kann dann zwei- oder dreidimensional dargestellt werden. Das Bild entspricht einem anatomischen Querschnitt.

Die Technik der Computertomographie ist in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt worden. Bei sehr modernen Geräten bewegen sich nicht einmal mehr mechanische Teile um den Patienten herum. Auf einer Computertomographie-Abbildung werden mehrere Schnittbilder neben- und untereinander dargestellt. So kann die räumliche Anordnung der Strukturen von Ebene zu Ebene dargestellt werden.

Wie beim Röntgen gibt es sowohl analoge als auch digitale CT-Geräte. Der Unterschied besteht darin. Bei analogen Geräten werden die Computertomographie-Bilder meist als feste Folien angefertigt. Digitale Geräte, die Bilder auf dem Computer speichern können, haben diverse Vorteile: Für die Archivierung der Bilder wird kein Lagerraum benötigt, da diese digital aufgehoben werden. Die Bilder können als Datei an andere Behandler zur Beurteilung geschickt werden. Auch kann die Aufnahme digital nachbearbeitet werden und somit die Bildqualität und Darstellung verbessert werden. Digital ist auch eine Dichtemessung der körperlichen Strukturen möglich.

Computertomographie kann vielfältig eingesetzt werden. Die Abbildungen sind scharf, und es können Strukturen örtlich genau zugeordnet werden. Für den Arzt bedeutet der Einsatz so dass die Diagnose exakter gestellt werden kann und die Behandlung besser gestellt werden kann als bei vielen anderen Verfahren.

Computertomograhie in der Zahnmedizin

Die Computertomographie ist gutes Instrument, dass zur Planung vor dem Einsetzen von Zahnimplantaten (Zahnwurzelersatz) eingesetzt werden kann. Ebenfalls kann unter anderem das Kiefergelenk und der Kieferknochen sowie die Verankerung der Zähne darin räumlich dargestellt werden.

Nachteile der Computertomographie

Nachteile der Computertomographie gegenüber herkömmlicher Röntgendiagnostik sind  der höhere Aufwand sowie die Kosten der Untersuchung. Zudem wird der Körper mit Röntgenstrahlen belastet.

Fazit:

Insgesamt erweist sich die CT-Anfertigung im Sinne einer genaueren Darstellung als sehr nützlich für die Belange des Zahnarztes. Sie kann sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eingesetzt werden.



Letzte Aktualisierung am 08.02.2010.

Diagnose und Geräte

Diagnose und Geräte in der Zahnmedizin

Zahnarzt für Computertomographie
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Zahnarzt, Oralchirurg (Fachzahnarzt für Oralchirurgie), Mund-Kiefer-Gesichtschirurg (Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie)
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