Wurzelbehandelter Zahn als Brückenpfeiler

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Lukas2748  fragt am 17.07.2019
Hallo zusammen,

leider ist mein bisher einziger Stiftzahn abgebrochen. Aufgrund einer Wurzelfraktur ist der Zahn nicht mehr zu retten - er wird am Freitag gezogen.

Aus finanziellen Gründen möchte ich mir anschließend eine Brücke "einbauen" lassen. Der eine Nachbarzahn ist naturgesund, der andere leider bereits wurzelbehandelt. Bisher hat dieser wurzelbehandelte Zahn lediglich eine Kunststoffüllung, die seit vier Jahren hervorragend hält.

Wie muss der wurzelbehandelte Zahn präpariert werden, um als Brückenpfeiler zu dienen? Muss er mit einem Stift bzw. einer ganzen Stiftkrone versorgt werden? Reicht die Versorgung mit einem Stift, da die Zone durch die Brücke geliefert wird? Oder muss ich tatsächlich Kosten in Höhe eines Stiftzahns + Krone (~1.000 Euro) plus die Kosten für die Brücke (~1.600 Euro) tragen?

Herzlichen Dank!
 
mesiodens  sagt am 23.08.2019
Beide Nachbarzähne müssen für eine Brücke ringsherum beschliffen und überkront werden. Diese beiden "Kronen" dienen dann als Halterung für das Brückenzwischenglied - daraus ergibt sich die dreigliedrige Brücke.

Ist die Füllung am wurzelkanalbehandelten Zahn nur klein, so ist vor der Präparation keine Stiftsetzung notwendig. Ist sie jedoch sehr ausgedehnt, kann ein Stift notwendig werden, damit die Füllung auch nach dem Beschleifen des Zahnes fest verankert bleibt.

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