Hausbesuche vom Zahnarzt - warum so selten?

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Traumatisierter  fragt am 06.11.2018
Liebe Zahnärztinnen und Zahnärzte,

mich hat es arg erwischt ... als Kind von einer Zahnärztin lebenslang und therapieresistent traumatisiert ... dann Schwerstunfall ... jetzt Aussicht auf Pflegeheim.

Mir ist klar, dass viele Dinge zahnmedizinisch einfach ncht zu Hause oder im Pflegeheim bzw. allgemeinen Krankenhaus via Zahnarztbesuch erledigt werden können. Einiges aber doch, denke ich, provisorische Füllungen, damit der Zahn nicht völlig abbricht, Zahnfleischbehandlungen usw.

Meine Frage: warum wird dies von fast keinem ZA angeboten?

Liegt es an den niedrigen Gebührensätzen?
Wegegeld kann meines Wissens nach via einer Sonderziffer abgerechnet werden ...
Liegt es daran, dass die Berufshaftpflichtversicherungen für Zahnärzte Behandlungen ausserhalb der Praxis nicht abdecken?

Der Bedarf an dieser Leistung ist m.E. riesig, denkt man nur an die Überalterung der Gesellschaft und ich weiß, was es bedeutet, im KH zu liegen und irgendwoher einen Zahnarzt zu organisieren ... zum Glück kam ein lieber Mensch, denn ich hätte ansonsten per Rettungswagen liegend und immobil zum nächsten Notdienst transportiert werden müssen ... kann das wahr sein?

Ich würde mich zu diesem brandaktuellen, für Zahnärzte aber offenbar leider mehr oder weniger immer noch unbekannten Thema auf viele Antworten freuen!

Herzliche Grüße und danke!

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