Funktionsdiagnose, Zahnersatz

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Merlin  fragt am 30.06.2011
Guten Tag, ich habe folgendes Problem:
Auf Grund von Knochenrückgang müssen 2 Schneidezähne des Oberkiefers gezogen werden.
Von meinem Zahnarzt wurde mir eine Funktionsdiagnose angeboten (Kiefermodelle. kinematische Achsenbest., Registrieren voll adj. Artikulatoren, Registrieren Zentrallage UK u.a.). Hinführen soll dieses zu einem entsprechenden Zahnersatz, ich bin für Brücke,und dem ständigen Tragen einer Schiene (in der Nacht wenigstens). Allein die Untersuchung ist mit erheblichen Losten verbunden.
Ich bin 55 Jahre.
Meine Frage: ist diese umfangreiche Analyse wirklich erforderlich und sinnvoll in meinem Alter?
Freundliche Grüße Micha
Portrait Dr.med.dent. Walter Quack, Zahnarztpraxis, Digitale Volumentomographie, Implantologie, Zahnarzt Volumentomographie, Bergisch Gladbach, Zahnarzt, Fachkunde DVT (Digitale Volumentomographie),
Dr.dent. Quack  sagt am 30.06.2011
Das wird Ihnen hier im Internetforum vermutlich niemand wirklich beantworten können. Einerseits kann - gerade bei vorhandenen Zahnfehlstellungen - eine sorgfältige Überprüfung der funktionellen Situation sehr hilfreich und für einen Erfolg zwingend notwendig sein, andererseits ist manchmal auch der Verdacht, dass hier Kosten begründet werden sollen nicht unberechtigt. Wenn Sie sich unsicher sind, dann fragen sie doch ggf. einmal einen zweiten Kollegen? Natürlich weiss ich nicht, wie lange sie Ihren aktuellen Behandler schon kennen - ein langjähriges Vertrauensverhältnis mit positiven Erfahrungen sollte man für ein paar € vielleicht auch nicht aufs Spiel setzen.
 
Merlin  sagt am 03.07.2011
Vielen Dank für Ihre Antwort. Für mich ist die Frage nur entstanden, da ich noch nie eine Spange getragen habe, noch keine kieferorthopädische Behandlung hatte und in den letzten Jahrzehnten auch keine Behandlung wegen einer Zahnfehlstellung erfolgte. Als Kind wurde mir der rechte obere Eckzahn entfernt, weil er eine Fehlstellung aufwies.
Noch eine Anmerkung zu den "paar €" - der Kostenvoranschlag nur für die Diagnose beläuft sich auf 1750 €, die Krankenkasse zahlt nichts dazu.
Mit freundlichen Grüßen

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