Schmerzen von Anfang an

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Ilsebilse  fragt am 04.11.2018
Ich bekam im September ein Implantat im UK und nach der Betäubung , beim Einsetzen der Bohrschablone, hatte ich Schmerzen an einem Schneidezahn direkt neben der Schablone.Sagen konnte ich nichts, denn es wurde ja im Mund gearbeitet und die Schmerzen waren auszuhalten. Zurück zu Hause hielt sich das Schmerzgefühl in Grenzen, solange ich meine Interimsprothese eingesetzt hatte.Nahm ich sie allerdings heraus, bekam ich rechts und links daneben erhebliche Schmerzen (Brennen).Die Nachuntersuchung ergab ein unauffälliges Bild und die Schmerzen wurden auf die Prothese zurückgeführt, eben ein Provisorium.Bis die Fäden gezogen wurden, hielten sich die Beschwerden in Grenzen, aber von "überhaupt keine Schmerzen" oder "hätte abends Party machen können", wie ich in Foren zum Thema las,war ich doch ziemlich weit entfernt.Nachdem die Fäden gezogen waren, bekam ich eine Sinusitis, wie passend!Schmerzen tagelang , Ibuprofen und Novalgin im Wechsel, 3 mal zum Ändern dieses Teufelsgeräts, welches doch die Nachbarzähne erhalten sollte.Diese wussten das aber nicht zu schätzen und randalierten unentwegt weiter.Irgendwann, nach der letzten Änderung der Prothese (ich bekam dann eine lokales Antibiotikum oder etwas Ähnliches ließen die Schmerzen dann endlich allmählich nach, bis sie fast ganz aufhörten.Das Provisorium ieß ich , auf Anraten des Zahnarztes zum Essen (aber nur zu Hause) und auch nachts draussen.Was allerdings beim letzten Zahnarztbesuch auffiel, waren kleine Bläschen auf der Nahtstelle, die bei Berührung zu bluten begannen, die nach der Behandlung mit dem lokalen Mittel erst verschwanden, aber alsbald wieder auftauchten.Ich war inzwischen so abgenervt von den vielen Zahnarztbesuchen,(wir hatten inzwischen einen Fall von schwerer Krankheit eines Enkelkindes und ich war gefordert), dass ich die wenige freie Zeit, die noch blieb, zur Erholung brauchte und den Zahnarzt nicht mehr aufsuchte.Jetzt soll ich in 3 Tagen die so genannte "Heilkappe" aufgesetzt bekommen, und hab schon überhaupt keinen Mumm mehr, diese elend langwierige und dazu auch noch teure Behandlung weiter zu führen, aber es wird wohl nichts anderes mehr übrig bleiben...Eigentlich bin ich davon schon fast überzeugt, dass sich bei der Eröffnung des Zahnfleisches irgendeine Anomalität zeigen wird.
Ich würde gern wissen, ob man das Implantat entfernen lassen und statt dessen eine herkömmliche Prothesenversorgung in Angriff nehmen könnte.

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