Dauerhafte Zahnimplantate in Top-Qualität

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So halten die Implantate, was sie versprechen - Tipps von Dr. Jochen H. Schmidt vom Zahnzentrum Carree Dental in Köln

Experte Dr. med. dent. Jochen H. Schmidt, leitender Zahnarzt und Implantologe des Zahnzentrums Carree Dental in Köln, ist „Master of Science Implantology“ mit viel Erfahrung. Seine zehn wichtigsten Tipps helfen Patienten, damit die zeitgemäßen, aber kostspieligen Implantate auch lebenslang halten.

Künstliche Zahnwurzeln oder Implantate sind der Zahnersatz der Zukunft – fast wie natürliche Zähne sitzen sie perfekt und schließen jede Lücke, ohne benachbarte Zähne belasten oder beschädigen zu müssen. Auch was die Funktionalität betrifft, übertreffen sie jede herkömmliche Brücke.
Die Implantate bestehen aus Keramik oder Titan, die fest im Kieferknochen verankert werden. Dank modernster Behandlungsmethoden ist das Resultat ein perfekter Biss. Bei richtiger Pflege halten Implantate lebenslang. Die Kosten liegen zwischen 1800 und 2500 Euro – dazu kommen gegebenenfalls Knochenaufbau und die Zahnkrone.

Doch wer sich für diese Lösung entscheidet, sollte die folgende Checkliste beherzigen.

  1. Den richtigen Zahnarzt für die Implantation finden: Implantieren darf jeder Zahnarzt oder Kieferchirurg. Doch nur wer sich darauf spezialisiert und entsprechend an der Universität oder andernorts zertifiziert weiterbildet, kann perfekte Qualität und eine Behandlung nach modernsten Maßstäben anbieten. Eine Qualifikation ist beispielsweise der „Master of Science of Implantology“.
    Statistiken und Studien beweisen: Gehen Implantate verloren, ist dies häufig auf Behandlungsfehler durch mangelnde Erfahrung zurückzuführen.
  2. Günstige Implantate im Ausland: Oft wird mit besonders günstigen Implantaten im Ausland geworben. Im Vergleich lesen sich die Preise dafür wie „Schnäppchen“. Doch wer Pech hat, gerät an Zahnärzte mit mangelhafter Qualifikation oder an Kliniken, in denen am Material gespart wird. Auch Anreise und Unterbringung schlagen zu Buche – besonders dann, wenn es Komplikationen oder Nachbesserungsbedarf gibt. Behandler in Deutschland gewähren eine Zwei-Jahres-Garantie, ausländische Anbieter eventuell nicht.
  3. Individuelle Beratung und Behandlung: Jedes Implantat ist individuell an den jeweiligen Patienten angepasst und daher nicht „von der Stange“ erhältlich. Gründliche Beratung im Vorfeld, alternative Therapievorschläge, Behandlungskonzepte auch für Risiko- oder Angstpatienten, anschließende Betreuung und Prophylaxe zur Vorbeugung von Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen zeichnen eine gute Praxis aus.
  4. Modernste Behandlungsmethoden: Teil eines zeitgemäßen Behandlungskonzeptes ist die Nutzung moderner 3-D-Navigation beim Planen von Implantat-Lösungen. Mit Hilfe modernster Computertechnologie werden Position, Achsneigung und Größe der künstlichen Zahnwurzeln genau berechnet. Das verhindert bereits beim Einsetzen die Verletzung von Blutgefäßen und Nerven. Die millimetergenaue Planung sorgt dafür, dass die Implantate perfekt im Kiefer sitzen. Verluste durch spätere Fehlbelastungen lassen sich auf diese Weise vermeiden, auch bei komplizierten Fällen.
  5. Risikopatienten: Wer an Herz-Kreislauf- oder an Erkrankungen des Immunsystems leidet, bei Diabetes, Leukämie oder Tumorerkrankungen ist das Setzen von Zahnimplantaten riskant. Bei Rauchern drohen Wundheilungsstörungen. In all diesen Fällen ist eine gründliche Voraus-Beratung mit dem Haus- oder behandelnden Facharzt Voraussetzung einer Implantation.
  6. Zahnärztliche wie allgemeinärztliche Voruntersuchungen und Beratung: Beides ist entscheidend. Auch für gesunde Patienten gilt diese Regel. So lassen sich oft die Ursachen für Entzündungs- und Abstoßungsreaktionen im Vorfeld entdecken und ausschalten. Bei einer Parodontitis (Zahnbettentzündung) beispielsweise wird diese vor der Implantation behandelt und ausgeheilt.
  7. Sofort-Implantate – eine nachhaltige Lösung? Viele Anbieter werben mit Sofort-Implantaten. Doch diese Schnell-Lösungen bergen das Risiko, dass das Implantat nicht dauerhaft und stabil hält. Patienten sollten sich nur in Ausnahmefällen darauf einlassen. Die sichere Variante: Erst wenn die künstliche Zahnwurzel drei bis sechs Monate Zeit zum Einheilen hatte, ist sie fest genug im Kieferknochen verankert, um Kronen oder Brücken zu tragen und der normalen Belastung standzuhalten.
  8. Das Material der Wahl: Keramik. Titan ist ein äußerst gewebeverträgliches, belastbares Metall, das bisher überwiegend bei Implantaten Verwendung fand. Fortschrittlicher und ästhetischer ist Keramik – ebenso robust und verträglich wie Titan. Obendrein kann hier kein dunkles Metall zwischen Zahnfleischrand und Zahnkrone hervorschimmern.
  9. Damit die Implantate ein Leben lang für strahlendes Lächeln sorgen, ist die Pflege ausschlaggebend: Auch Implantate müssen dreimal täglich gründlichst geputzt werden. Dafür erhalten Implantat-Patienten eine zahnärztliche Anleitung, die dringend zu befolgen ist. Mangelhaftes oder falsches Putzen kann zu Schäden bis zum Implantatverlust führen.
  10. Implantate sind wie natürliche Zähne von Plaque und Bakterienbefall bedroht. Wenigstens alle sechs Monate ist daher eine professionelle Zahnreinigung (PZR) angezeigt. Sie reinigt alle Zahnoberflächen, im Anschluss folgt eine Politur, die dem Festsetzen von Keimen keine Chance lässt.

Weitere Informationen unter:

Dr. med. dent. Jochen Schmidt
Carree Dental MVZ GmbH
Am Klausenberg 1
51109 Köln

Telefon: + 49 221/789 51 30 20
Telefax: + 49 221/984 27 01
E-Mail:   carreedentalmvz@gmail.com
http://www.carree-dental.de/

Letzte Aktualisierung am 01.06.2017.
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